JOHANNES LEMKE

Lemke-Nendza-Hillmann bietet dem Saxophonisten und Komponisten Johannes Lemke die einmalige Möglichkeit sich als Grenzgänger zwischen sogenannter Weltmusik und modernem Jazz voll auszuleben. In seinen beiden Bandkollegen hat er hierfür die idealen Mitstreiter gefunden, die darüber hinaus seine Vorliebe zum klanglichen Detail und zu ungeraden Metren teilen. Zusammen mit ihnen konnte er seit 2003 einen unverkennbaren Bandklang entwickeln. Dabei spielten „live“- Erfahrung (unzählige Konzerte, Workshops und Rundfunkmitschnitte) und intensive Probephasen (auf mittlerweile 3 CD-Produktionen) eine unabdingbare Rolle. Für ihn von persönlicher Bedeutung waren die intensive Zusammenarbeit mit Dominique Pifarély und die dadurch bedingte Auseinandersetzung mit Pifarélys zwölftonalem Konzept, sowie die Rückbesinnung auf seine Erfahrungen mit der indischen Musikkultur, angestoßen durch Zoltan Lantos. Mit beiden herausragenden Künstlern spielte Lemke Nendza Hillmann 2009 auf seiner jazzthing-Tour. Des Weiteren spielt Lemke seit 2005 im Duo mit dem Pianisten Thomas Rückert. Ihre „großartige Live-Aufnahme“ (jazzthing) erschien unter dem Titel „jnana“ 2008 bei JazzSick Records. Seit Neuestem ist er Mitglied im Ensemble Mizards. Mit dem Sänger Ulrich Cordes  und der Pianistin Laia Genc interpretieren sie Psalmentexte im Spannungsfeld zwischen Klassik und Jazz. Des weiteren arbeitet er seit nunmehr über 15 Jahren mit dem Gitarristen Mario Mammone in dem Projekt lirico zusammen (4 CDs).  Musikalische Horizonte wurden durch die zum Teil äußerst intensive Zusammenarbeit mit Musikern wie u.a. Willie Thomas, Dr. Rajeeb Chokroborty, Rob van den Broeck, Charlie Mariano, Ramesh Shotham stetig erweitert.

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ANDRÉ NENDZA

Der Bassist und Komponist André Nendza gehört zu den profiliertesten Musikern der deutschen Musikszene. Mit seinen Projekten wie dem André Nendza Quartett, dem elektro-akustischen Ensemble A.tronic und dem Duo mit Angelika Niescier überzeugt er beständig Publikum und Kritik. 2009 hatte sein Soloprogramm „Bass&Blogs“ Premiere. Beim kollektiven Projekt Lemke-Nendza-Hillmann kann der Bassist seine Vorliebe für großen Sound und klare Ideen bestens ausleben. Gleichzeitig bildet das kollektive Entscheidungsprinzip der Gruppe einen interessanten Gegensatz zu seiner Arbeit als Bandleader. Nendza arbeitet auch als gefragter Sideman (u. a. Philipp van Endert Trio) in einer Vielzahl Ensembles unterschiedlicher Stilistiken. Seine Arbeit ist auf 50 CDs, zahlreichen Rundfunk- und TV-Mitschnitten sowie in Features in allen Jazzmedien dokumentiert. 1997 wurde er mit dem Förderpreis der SK-Stiftung ausgezeichnet. 2009 Finale beim „Neuen Deutschen Jazzpreis“. Seinen Weg kreuzten Musiker wie Dave Liebman, Kenny Wheeler, Rick Margitza, Paolo Fresu, Dominique Pifarély, Charlie Mariano, Rob van den Broeck, Adrian Mears, Dave Pike, Quique Sinesi, Céline Rudolph, Thomas Heberer und Ramesh Shotham. Als Leiter des „Vorstudium Jazz“ der „Offenen Jazz Haus Schule, Köln“ ist Nendzas Name auch als Pädagoge präsent. Zudem unterrichtete er als Gastdozent an der Musikhochschule Frankfurt am Main, der Musikhochschule Dresden und an der „Summer Jazz School“ in Edinburgh. Seit 2007 ist der Musiker auch Autor für den Blog der Zeitschrift Jazzthing.

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CHRISTOPH HILLMANN

Christoph Hillmann ist seit über einem Jahrzehnt eine feste Größe in der weitgefächerten deutschen Jazzlandschaft. Seine Arbeit als Drummer, Percussionist oder Elektroniker prägt den Sound etablierter, lebendiger und schließlich immer wieder preisgekrönter Projekte. Zuletzt erhielt er einen ECHO-JAZZ mit Angelika Niesciers SUBLIM. Aber er gestaltet auch experimentelle Multimedieaprojekte, Tanzproduktionen und Hörspiele/Hörbücher für WDR und SWR maßgeblich mit und schuf interkulturellen Projekte wie “Jazz – A Melting Pot” und das perkussive Musical „CLONG!“ Konzertreisen führten z.B. mit dem “European Jazz Ensemble” in die USA, mit den “Patamasters” nach Marokko, Australien und Indonesien und mit Sublim in die Schweiz, nach Polen, Italien, Frankreich, Kroatien und in die Niederlande. Das musikalische Zusammenwirken mit aktuellen europäischen Größen wie Nils Wogram, Peter Weniger, Eric Vloiemans, Hans Lüdemann, Florian Weber, Laia Genc, Simon Nabatov, Gerd Dudek, Michael Heupel, Adam Pieronczyk, einigen Projekten von Christina Fuchs und der ARFI Lyon ist auf CDs und Rundfunkmitschnitten dokumentiert. Seit 2008 lehrt Christoph Hillmann Hauptfach Schlagzeug im Jazzstudiengang der FH Osnabrück Lemke-Nendza-Hillmann ist die Band, in der seine Hauptleidenschaft, das Spiel mit musikalischen Details, besonders intensiv und transparent umgesetzt wird. Zum anderen ist sie das ideale Spielfeld für Spezialitäten wie das Spiel auf persischen und arabischen Trommeln, auf der Tonvase Udu und der Kalimba.

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